Google bestätigt Scan der Nutzerdaten inklusive Mails

Dass Google die Nutzerdaten scannt und dann beispielsweise Werbung zu gefundenen Schlüsselwörtern personalisiert, war im Prinzip kein Geheimnis. Insbesondere Microsoft nutzte diesen Umstand mehr oder weniger erfolgreich für die eigene Scroogled Kampagne. Hier möchte man ganz gerne den Eindruck erwecken, dass irgendwelche Mitarbeiter tagtäglich nichts weiter zu tun haben, als sich durch unsere privaten Mails zu klicken.

Stimmt so natürlich nicht! So wie es z.B. ein Spamfilter tut (auch bei Microsoft), scannen die Server alle Daten vollkommen automatisch auf bestimmte Keywords.

Google hat die englische Version seiner Nutzungsbedingungen – wohl auch aufgrund einiger Kritik – überarbeitet und weißt dort nun darauf hin, dass die Daten der Nutzer automatisiert gescannt werden. Übersetzt lautet der Text wie folgt:

Unsere automatisierten Systeme analysieren Ihre Inhalte (inklusive Emails) um Ihnen personalisierte Produkt-Features, wie individualisierte Suchergebnisse, maßgeschneiderte Werbung und Spam- und Malware-Erkennung anzubieten.

In der deutschen Version der Nutzungsbedingungen fehlt diese Passage bis dato aber noch. Zwar gibt es in der Übersicht einen Hinweis auf eine Version vom 14. April 2014 – diese führt dann nach dem Klick aber zu einer Version vom 11. November 2013

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